Samstag, 9. Mai 2015                                      11.00 Uhr (Eintritt frei)

Gregor Strunk:

Bildautonomie - vom Anfang und vom Ende

„Der Fehler fängt schon an, wenn einer sich anschickt, Leinwand und Keilrahmen zu kaufen.“, so postulierte Joseph Beuys 1985 das Ende der Malerei. Und ja, was sollte noch kommen nach der großen malerischen Errungenschaft der Moderne, der Bildautonomie? Mit Malewitchs Schwarzen Quadrat auf weißen Grund von 1915 war malerisch alles finalisiert. Im avantgardistischen Sinne und im Streben nach Innovation, so sollte man meinen, gab es keinen Grund mehr, zu malen. Und doch: die Maler malen, aber warum und was malen sie noch?

Der Vortrag beschäftigt sich mit den klassischen Gestaltungsprinzipien der Malerei und deren Überwindung im kunsthistorischen und systemtheoretischen Kontext. Welche Voraussetzungen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben zur Autonomie der Malerei, und darüber hinaus zur Autonomie der Kunst geführt? Was ist aus dieser Errungenschaft der Moderne geworden? Wurde alles malerisch gesagt, was gesagt werden kann?

 

Galerie Schageshof
Dr. Karl-Josef Brockmanns

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